Die
Parkinson-Erkrankung, bekannt auch als Schüttellähmung, ist eine Erkrankung des
Nervensystems. Nach der Alzheimer-Erkrankung ist sie die zweithäufigste neurodegenerative
Erkrankung in Deutschland. Typische Symptome bei Parkinson sind Zittern (Tremor)
sowie verlangsamte, verminderte Bewegungen und eine Haltungsinstabilität.
„Diese Erkrankung betrifft vor allem ältere Menschen. Sie ist nicht heilbar. Die
Beschwerden lassen sich aber durch wirksame Behandlungsmethoden lindern, so
dass die Betroffenen noch lange ein weitgehend selbstständiges Leben führen
können“, sagt Gabriele Kratzsch, Leiterin einer Parkinson-Selbsthilfegruppe in
Rostock. Derzeit gibt es drei Selbsthilfegruppen Parkinson in der Hansestadt.
Gabriele Kratzsch wird am 5. Oktober mit anderen Ehrenamtlern von 9.00 bis
16.30 Uhr im Atrium des Rostocker Hofes für Angehörige, Betroffene und
Interessierte zur Verfügung stehen.
„Wir
werden umfangreiches Informationsmaterial mitbringen und hoffen, auf die
sicherlich zahlreichen Fragen hilfreiche Antworten geben zu können“, betont
Gabriele Kratzsch. In den Rostocker Selbsthilfegruppen haben die Mitglieder
über viele Jahre Erfahrungen mit modernen Therapien gesammelt und können aus
eigenem Erleben berichten. „Wir treffen uns einmal im Monat zum Austausch, unterhalten
uns über Krankheitsverläufe, aber auch neue Entwicklungen in den
Pflegeverordnungen. Wir erweitern unser Wissen, organisieren unter anderem Fachvorträge
und Workshops mit Experten“, sagt Gabriele Kratzsch. Die Ruheständlerin würde
sich freuen, wenn sich weitere aktive Mitglieder anschließen würden.